Typ 990.10

Membrandruckmittler

Gewindeanschluss, verschraubte Ausführung

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Anwendungen des Membrandruckmittlers

  • Für aggressive, heiße, korrosive, umweltschädliche oder giftige Messstoffe
  • Prozessindustrie

Leistungsmerkmale des Membrandruckmittlers

  • Prozessanschluss mit Gewinde für direkte Verschraubung
  • Ausführung mit innenliegender Membrane, Druckmittlerteile verschraubt
  • Hohe Auswahl an Prozessanschlüssen und Werkstoffen

Beschreibung des Membrandruckmittlers

Der Membrandruckmittler mit Gewindeanschluss, verschraubte Ausführung Typ 990.10 ist durch seine Bauart universell einsetzbar. Ein Austausch des Unterteils ist (z. B. bei Veränderung des Prozessanschlusses) möglich, ohne Umbauten am Druckmittlersystem durchführen zu müssen. Im Vergleich zum Druckmittler Typ 990.40 können mit dem Membrandruckmittler Typ 990.10 höhere Druckbereiche abgedeckt werden (Membrandurchmesser kleiner).

Der Anbau des Membrandruckmittlers an das Messgerät erfolgt standardmäßig durch Direktanbau oder optional über ein Kühlelement bzw. über eine flexible Kapillarleitung.

Bei der Auswahl des Werkstoffes bietet WIKA verschiedenste Lösungen an, bei denen Oberteil, Membrane und Unterteil aus den gleichen oder aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen können. Membrane und Unterteil sind auch als Beschichtung oder Folierung verfügbar.

Der Membrandruckmittler Typ 990.10 ist besonders gut für aggressive oder heiße Messstoffe geeignet. Die Einsatzmöglichkeiten fokussieren sich hierbei auf die Prozessindustrie.

Druckmittler werden zum Schutz des Druckmessgerätes vor aggressiven, anhaftenden, kristallisierenden, korrosiven, umweltschädlichen oder giftigen Messstoffen angewendet. Eine aus geeignetem Werkstoff gefertigte Membrane übernimmt die Trennung zum Messstoff. Durch Messgerätekombinationen mit Druckmittlern lassen sich damit schwierigste Messaufgaben realisieren.

Eine im System befindliche Flüssigkeit, die explizit auf die Messaufgabe angepasst werden kann, übernimmt hierbei die hydraulische Druckübertragung auf das Messgerät.

Nahezu unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten existieren durch eine Vielzahl von Varianten, wie z. B. durch Druckmittlerbauformen oder Werkstoffe. Die Art des Prozessanschlusses (Flansch-, Gewinde- und Sterilanschluss) sowie die grundlegende Herstellungsmethode sind wichtige konstruktive Unterscheidungskriterien.

Weitere technische Informationen zu Druckmittlern und Druckmittlersystemen siehe IN 00.06 "Anwendung, Wirkungsweise, Bauformen".

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