Typ 990.41

Druckmittler mit Flanschanschluss

Verschraubte Ausführung, großes Arbeitsvolumen

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Anwendungen

  • Zum Anbau (Direktanbau, über Kühlelement oder über Kapillarleitung) an Messgeräte für niedrige Drücke sowie Differenzdruckmessgeräte
  • Für aggressive, verunreinigte oder heiße Messstoffe
  • Chemische Prozessindustrie, Petrochemie
  • Füllstandsmessung, Filterüberwachung

Leistungsmerkmale

  • Innenliegende Membrane mit großem Arbeitsvolumen
  • Sonderwerkstoffe verfügbar
  • Geringer Temperaturfehler bedingt durch großen Membrandurchmesser (Realisierung kleiner Messbereiche möglich)
  • Großer Temperatureinsatzbereich aufgrund des großen Arbeitsvolumens
  • Integrierte Spülanschlüsse (optional)

Beschreibung

Druckmittler werden zum Schutz des Druckmessgerätes vor aggressiven, anhaftenden, kristallisierenden, korrosiven, hochviskosen, umweltschädlichen oder giftigen Messstoffen angewendet. Eine aus geeignetem Werkstoff gefertigte Membrane übernimmt die Trennung zum Messstoff. Durch Messgerätekombinationen mit Druckmittlern lassen sich damit schwierigste Messaufgaben realisieren.

Eine im System befindliche Flüssigkeit, die explizit auf die Messaufgabe angepasst werden kann, übernimmt hierbei die hydraulische Druckübertragung auf das Messgerät. 

Nahezu unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten existieren durch eine Vielzahl von Varianten, wie z. B. durch Druckmittlerbauformen oder Werkstoffe. Die Art des Prozessanschlusses (Flansch-, Gewinde- und Sterilanschluss) sowie die grundlegende Herstellungsmethode sind wichtige konstruktive Unterscheidungskriterien.

Weitere technische Informationen zu Druckmittlern und Druckmittlersystemen siehe IN 00.06 "Anwendung, Wirkungsweise, Bauformen".

 

Der Druckmittler mit Flanschanschluss und innenliegender Membrane Typ 990.41 ist besonders gut für den Einsatz bei kleinen Prozessanschlüssen geeignet. Durch die innenliegende Membrane (großer Membrandurchmesser) ist die Realisierung kleiner Messbereiche möglich. Die Membrane wirkt bei Temperaturänderung der Volumenausdehnung der Füllflüssigkeit entgegen und sorgt somit für eine geringere Abweichung am Messinstrument.

Der Anbau des Druckmittlers an das Messgerät erfolgt standardmäßig durch Direktanbau oder optional über ein Kühlelement bzw. über eine flexible Kapillarleitung.

Bei der Auswahl des Werkstoffes bietet WIKA verschiedenste Lösungen an, bei denen Oberteil, Membrane und Unterteil aus den gleichen oder aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen können. Membrane und Unterteil können auch beschichtet oder mit Folien überzogen angeboten werden.

Messsysteme mit WIKA-Druckmittler Typ 990.41 werden weltweit in der chemischen Prozessindustrie und der Petrochemie bei hohen messtechnischen Anforderungen erfolgreich eingesetzt.

 

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