Druckmittler

Was ist ein Zungen-Druckmittler?

Dieser Typ eignet sich speziell für heterogene Messstoffe, da er direkt in das Medium eintaucht. Er hat, verglichen mit anderen Druckmittlern, einen extrem kleinen Raumbedarf. Der Druck wird „punktuell” erfasst. Der Druckmittler besteht aus einem einseitig verschlossenen Ovalrohr als Druckfühler und einem damit verschweißten Anschlussteil. Zur Stabilisierung ist im Fühler eine Stütze eingebaut. Die Anpassung an die Messstelle wird mit lnnen- oder Außengewinde vorgenommen.

Was ist ein Rohr-Druckmittler?

Der Rohr-Druckmittler eignet sich gut zum Einsatz bei strömenden Messstoffen. Da er vollkommen in die Prozessleitung integriert ist, treten durch die Messung keine störenden Turbulenzen, Ecken, Toträume und sonstige Hindernisse in Strömungsrichtung auf. Der Messstoff fließt ungehindert und bewirkt eine Selbstreinigung der Messkammer. Der Druckmittler wird gebildet aus einem zylindrischen Mantelteil, in das eine dünnwandige Rundrohrmembrane eingeschweißt ist. Es erübrigt sich also die Ausbildung spezieller Messstellenanschlüsse. Verschiedene Nennweiten erlauben die Anpassung an den jeweiligen Rohrleitungsquerschnitt. Der Druckbereich liegt bei max. 400 bar für Flanschverbindungen PN 6 ... PN 400, die normale Temperaturgrenze liegt bei +400 °C.